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der Camino de Santiago

der Camino de Santiago


Ich weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin, aber vor einigen Tagen habe ich mir das allseits bekannte Hörbuch von Hape Kerkeling besorgt, mit dem aussagekräftigen Titel „Ich bin dann mal weg“- Meine Reise auf dem Jakobsweg. Kerkeling beschreibt die Erlebnisse seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela im Jahr 2001.

Als Jakobsweg ( Camino de Santiago) wird der Pilgerweg zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Galicien (Spanien) bezeichnet. Darunter wird in erster Linie der Camino Francés verstanden, jene hochmittelalterliche Hauptverkehrsachse Nordspaniens, die von den Pyrenäen zum Jakobsgrab reicht und dabei die Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León miteinander verbindet. Die Entstehung dieser Route fällt in ihrem auch heute begangenen Verlauf in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts. Interessanterweise gab es einen Aufschwung der Pilgerzahlen, wenn man sich das Jahr 1970 mit gerade mal 68 Pilgern pro Jahr und das Jahr 2010 mit 270.000 Pilgern ansieht, das liegt mit Sicherheit auch an der neuen Popularität des Weges – dank Hape Kerkeling!

Logo der Pilger vom Jakobsweg


Ich will auch! – Genau das habe ich mir jetzt überlegt =)

Mich hat das Hörbuch derart verzaubert, dass ich mir nun überlegt habe, zumindest in Teilen, den Jakobsweg in Spanien zu belaufen (sagt man das so?). Die Idee ist denkbar einfach: Ich nehme einen Billigflug von Bremen in eine größere Stadt in der Nähe des Camino Francés. Dort werde ich dann mit Ole, Sandy und vielleicht sogar Lena meine Wanderung in Richtung Santiago de Compostela starten.

Wir haben keinerlei christliche Beweggründe, einzig und allein der Spass an der Sache und die Erfahrung reizen mich. Wie schön, jeden Tag den Weg zu erlaufen, sein Lager in einem Dorf aufzuschlagen, die wunderschöne Natur genießen, die mittelalterlichen Dörfer beäugen, die unendliche Freiheit und die einzigartige Erfahrung, an seine Grenzen zu stoßen – Wow, das reizt mich! Das ist einfach mal was anderes, als das, was ich bis jetzt erlebt habe. Was spricht also dagegen? Da ich im Sommer Semesterferien habe (Juli bis Oktober) und bis jetzt noch keine Flüge nach Amerika gebucht habe (was ja sonst immer der Fall war die letzten Jahre), steht diesem Vorhaben nichts im Wege. Dazu möchte ich aber noch sagen, wir wollen natürlich nicht den kompletten Jakobsweg laufen, sondern idealerweise nur eine Teilstrecke für ca. 10 Tage, wobei wir uns hier dann das schönste Stück aussuchen möchten… Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen gemacht und kann mir Anregungen oder Tipps geben – würde mich freuen!

Jakobsweg

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